Liebe Pfungstädterinnen und Pfungstädter,
bei der Kommunalwahl am 15.03.2026 bitten wir Sie um Ihre Stimme für ein klimafreundliches, sozial-gerechtes und nachhaltig wirtschaftendes Pfungstadt.
Wir stehen für eine Kommunalpolitik, die zuhört, was Sie uns zu sagen haben. Wir gehen auf Ihre Bedürfnisse vor Ort ein.
Wir kümmern uns darum!
Unsere Themenschwerpunkte:
- Wirtschaft / Stadtfinanzen
- Stadtentwicklung
- Soziales, Familie und Kultur
- Mobilität & Verkehr
- Klima- und Umweltschutz, Katastrophenvorsorge, Landschaftsplanung
Wirtschaft / Stadtfinanzen
Der verantwortungsvolle Umgang mit öffentlichen Ressourcen – Boden, Wasser, Energie und Finanzen – ist eine zentrale Aufgabe kommunaler Politik. Öffentliche Mittel müssen sparsam, zielgerichtet und wirksam eingesetzt werden. Gleichzeitig braucht es klare Konzepte mit messbaren Zielen, an denen sich politisches Handeln überprüfen lässt.
Anträge und Entscheidungen messen wir konsequent an diesen Grundsätzen.
Wirtschaftsförderung verstehen wir nicht losgelöst, sondern als Teil einer ökologisch, sozial und finanziell nachhaltigen Stadtentwicklung.
In der Pfungstädter Stadtverwaltung ist sofort ein wirksames und transparentes Controlling für alle Projekte und Bauvorhaben zu etablieren. Fehlende Strukturen sind aufzubauen, z.B. eine regelgerechte Aktenführung und Archivierung.
- Nachhaltige Entwicklung von Gewerbe und Industrie
Wirtschaftliche Entwicklung muss langfristig tragfähig sein. Neue Gewerbeansiedlungen sollen sich in ein zukunftsorientiertes Stadtentwicklungskonzept einfügen und ökologische sowie soziale Standards erfüllen. - Gezielte Nutzung von Förderprogrammen für Klima, Umwelt und Wohnen
Bund und Land stellen umfangreiche Fördermittel bereit, die konsequent ausgeschöpft werden müssen. Programme wie die Klimaschutzinitiative oder der „Große Frankfurter Bogen“ entlasten den städtischen Haushalt und ermöglichen Investitionen mit langfristigem Nutzen. - Landwirt:innen als Partner:innen
Landwirtschaft prägt Landschaft und regionale Versorgung. Die Stadt kann durch geeignete Vermarktungsstrukturen und politische Unterstützung zur wirtschaftlichen Stabilität ortsansässiger Betriebe beitragen. Hofläden und regionale Verkaufsstellen stärken kurze Lieferketten und lokale Wertschöpfung. - Ausbau und aktive Bewerbung des Wochenmarkts
Der Wochenmarkt ist nicht nur Einkaufsort, sondern sozialer Treffpunkt. Ein attraktiver, dauerhafter Standort und gezielte Bewerbung erhöhen seine Bedeutung für das innerstädtische Leben und die lokale Wirtschaft. - Unterstützung der Pfungstädter Fair-Trade-Aktivitäten
Fairer Handel verbindet globale Verantwortung mit lokalem Engagement. Die Stadt kann durch Beschaffung, Öffentlichkeitsarbeit und Kooperationen diese Initiativen stärken und sichtbar machen. Wir unterstützen Aktivitäten, um in Pfungstadt eine FAIRTRADE-Schule und -Kitas zu etablieren. Der Nachhaltigkeitsgedanke muss von Anfang an allen Alters- und sozialen Gruppen vermittelt werden.
Stadtentwicklung
Pfungstadt bezieht einen großen Teil seiner finanziellen Handlungsfähigkeit aus einwohnerbezogenen Umlagen. Damit ist die Attraktivität der Stadt als Wohn-, Lebens- und Arbeitsort eine zentrale Voraussetzung für ihre Zukunftsfähigkeit. Nachhaltige Stadtentwicklung bedeutet, soziale, ökologische und wirtschaftliche Aspekte zusammenzudenken.
Unser Ziel ist ein grünes Mittelzentrum mit hoher Lebensqualität, guter Erreichbarkeit, starken Vereinen sowie bezahlbaren Sport- und Kulturangeboten. Grundlage dafür ist ein ganzheitliches Stadtentwicklungskonzept sowie dessen gezielte Umsetzung.
- Vermeidung von Flächenfraß – „Innen vor Außen“
Boden ist eine nicht vermehrbare Ressource. Die Stadt hat über Bauleitplanung direkten Einfluss darauf, wie mit Flächen umgegangen wird. Vorrang für Innenentwicklung schützt die Landschaft, reduziert Folgekosten für Infrastruktur und entspricht den Vorgaben des Regionalplans Südhessen.
- Schaffung von bezahlbarem und energetisch hochwertigem Wohnraum in Innenstadtnähe
Die Stadt hat über Bauleitplanung und eigene Flächen direkten Einfluss auf die Wohnraumentwicklung. Innenstadtnaher Wohnraum reduziert Verkehrsaufkommen, nutzt vorhandene Infrastruktur besser und stärkt das soziale Miteinander. Wir wollen bezahlbaren Wohnraum für viele. - Flächensparendes Bauen und Priorisierung ökologisch geringwertiger Flächen
Neue Bauvorhaben sollen bevorzugt dort entstehen, wo sie geringe Auswirkungen auf Natur und Landwirtschaft haben. Es bedarf der Anpassung von Bauplänen, um innerstädtische Nachverdichtung zu ermöglichen. Bebauungspläne sind klimaangepasst zu gestalten. Eingriffe in die Natur sind z.B. durch Dach- und Fassadenbegrünung, Entsiegelung sowie die Schaffung von Wildkorridoren auszugleichen. - Berücksichtigung des bestehenden Lärmkatasters bei der Ausweisung von Bauvorhaben
- Gezielte Entsiegelung und Beschattung öffentlicher Räume
Versiegelte Flächen verschärfen Hitze und mindern Aufenthaltsqualität. Durch Entsiegelung, Bäume, Sträucher und Maßnahmen wie Tiny Forests kann die Stadt das Mikroklima verbessern und öffentliche Räume aufwerten. - Erhalt der Grünflächen am Schwimmbad als zusammenhängende grüne Oase
Die großzügigen Freiflächen am Schwimmbad sind ein wichtiger Erholungsraum für die Stadtgesellschaft. Ihr vollständiger Erhalt sichert Biodiversität, Klimaausgleich und Freizeitqualität. - Ausreichende Grün- und Aufenthaltsflächen für alle Generationen
Grünflächen sind für alle wichtig. Besonders in Neubaugebieten müssen wohnungsnahe Freiräume von Anfang an mit geplant werden.
- Aufbau öffentlicher Trinkwasserspender sowie Erhalt und Ausbau öffentlicher Toiletten
Trinkwasserspender schaffen Aufenthaltsqualität, soziale Teilhabe und dienen der Gesundheitsvorsorge, insbesondere in heißen Sommern.
Mindestens eine funktionierende öffentliche Toilette in zentraler Lage (in jedem Stadtteil) ist eine Selbstverständlichkeit.
- Attraktive und lebenswerte Hauptstraße als Aufenthalts- und Einkaufsraum
Eine vorrangige Nutzung der Hauptstraße durch Bürger:innen stärkt Einzelhandel, Gastronomie und Stadtleben. Aufenthaltsqualität ist ein entscheidender Standortfaktor für die Innenstadt. - Direktanbindung der Pfungstadtbahn an Frankfurt
Eine schnelle und direkte Verbindung steigert die Attraktivität Pfungstadts als Wohnort und entlastet den Straßenverkehr. - Elektrifizierung der Bahnstrecke
Die Elektrifizierung reduziert Emissionen und verbessert die Qualität des Schienenverkehrs. Die Stadt muss diesen Prozess aktiv anregen, unterstützen und politisch begleiten.
Soziales, Familie und Kultur
Eine lebenswerte Stadt lebt von Begegnung, Teilhabe und Solidarität. Eine vielfältige Vereinslandschaft, gut erreichbare Angebote sowie Räume für Austausch sind die Grundlage für sozialen Zusammenhalt.
Unser Ziel ist eine offene Stadtgesellschaft mit bezahlbaren Sport-, Kultur- und Freizeitangeboten für Kinder, Jugendliche, Familien, Erwachsene und Senior:innen.
- Ausbau und Erhalt von Spielplätzen – kein Rückbau
Spielplätze sind zentrale Orte für kindliche Entwicklung und soziale Begegnung. Vorhandene Spielplätze müssen erhalten bleiben und neue bedarfsgerecht entstehen. Die Stadt soll sich zudem beim Kreis dafür einsetzen, dass Schulhöfe auch außerhalb der Schulzeiten genutzt werden können. - Entwicklung naturnaher, beschatteter Spielplätze
Naturnahe Spielräume fördern Kreativität und Umweltbewusstsein. Bäume und Grünflächen sorgen für notwendige Beschattung und machen Spielplätze auch bei Hitze nutzbar. - Schaffung zusätzlicher Begegnungsräume für Jugendliche und junge Erwachsene
Jugendliche brauchen eigene, akzeptierte Räume im Stadtgebiet. Solche Angebote fördern soziale Integration, Eigenverantwortung und Beteiligung. - Prüfung und Aufbau einer Kinder- und Jugendvertretung
Junge Menschen müssen frühzeitig an politischen Entscheidungen beteiligt werden. Eine Kinder- und Jugendvertretung stärkt demokratische Kompetenzen und gibt Jugendlichen eine hörbare Stimme.
- Weiteres Engagement für eine Natur-Kita
Frühkindliche Bildung im Einklang mit der Natur stärkt Gesundheit, Selbstständigkeit und Umweltbewusstsein. Wir fordern nach wie vor, dass es ein Angebot für eine Natur-Kita in Pfungstadt gibt. - Mehr generationenübergreifende Begegnungsorte im öffentlichen Raum
Sitz-, Spiel- und Aufenthaltsmöglichkeiten in der Kernstadt wie auch in den Ortsteilen fördern den Austausch zwischen den Generationen. Modelle wie die „besitzbare und bespielbare Stadt“ zeigen, wie ein öffentlicher Raum flexibel genutzt werden kann. - Sichere Verkehrsplanung mit besonderem Fokus auf Kinder
Unsere Kinder gehören zu den schwächsten Verkehrsteilnehmern. Verkehrsplanung muss Schulwege sicher gestalten und Bewegungsfreiheit fördern – mit dem Ziel: weniger Elterntaxis, mehr selbstständige Mobilität. - Barrierefreier Zugang zu allen städtischen Liegenschaften
Barrierefreiheit ist Voraussetzung für gleichberechtigte Teilhabe. Öffentliche Gebäude müssen, entsprechend der gesetzlichen Vorschriften, so umgebaut werden, dass sie für alle Menschen zugänglich sind. - Aufbau eines medizinischen Versorgungszentrums (MVZ)
Die wohnortnahe medizinische Versorgung ist ein zentraler Bestandteil kommunaler Daseinsvorsorge. Durch fehlende Hausärzt:innen droht eine Unterversorgung, der die Stadt aktiv entgegenwirken muss, z.B. durch Bereitstellung eines Grundstücks oder von Räumen. - Multifunktionsfläche im Bereich des Schwimmbads
Eine flexibel nutzbare Fläche ermöglicht Sport-, Kultur- und Freizeitangebote für unterschiedliche Zielgruppen und stärkt den Schwimmbadbereich als sozialen Treffpunkt. - Eine moderne Stadtbibliothek und ein zeitgemäßes Museum, selbstverständlich barrierefrei
Zeitgemäße kulturelle Einrichtungen sind attraktive und notwendige Orte der Bildung und Begegnung, da sie für alle ohne große Kosten nutzbar sind. - Finanzielle Unterstützung von Initiativen und Vereinen, um ihre Arbeit zur Demokratieförderung und Gemeinsinn in der Stadtgesellschaft zu unterstützen - Demokratie fängt vor Ort an!
- Integration ist die Basis
Wir wollen, dass Pfungstadt die Potentiale nutzt, die durch die unterschiedlichen Menschen aus den verschiedenen Kulturkreisen und Nationalitäten in Pfungstadt leben, entstehen können. Daher werden wir darauf achten, dass Integration praktisch unterstützt wird. Eine funktionierende Integrationskommission gehört genauso dazu wie verstärkte Bemühungen der Stadtverwaltung, ausreichend bezahlbaren Wohnraum für alle zu finden. Eine Möglichkeit ist die aktive Gestaltung des Projektes “Vermiete an deine Stadt”.
- Unterstützung von Initiativen für Demokratie, Vielfalt und ein gerechtes Miteinander
Demokratie und gesellschaftlicher Zusammenhalt entstehen vor Ort. Die Stadt soll Initiativen fördern, die sich für Offenheit, Menschenrechte sowie den Schutz von Menschen und Umwelt einsetzen (z.B. die Sportcoaches, die Demokratie-Initiative-Pfungstadt, die Sprachcafés des Arbeitskreis Asyl, das Aktionsbündnis „Pfungstadt hilft der Ukraine“)
- Mehr Wertschätzung der Arbeit von Ehrenamtlichen
Ohne das vielfältige Engagement von Ehrenamtlichen gäbe es viele Angebote in Pfungstadt nicht. Diese wertvolle Arbeit der Ehrenamtlichen muss mehr beachtet und honoriert werden.
- Pfungstadt bleibt weltoffen
Wir unterstützen Städtepartnerschaften mit internationalen Ländern und gemeinsame Projekte mit dem globalen Süden und der Ukraine.
- Einrichtung einer Hundewiese
Eine ausgewiesene Hundewiese, in Eigenverantwortung der Hundehalter:innen, schafft Konfliktfreiheit, fördert die Sozialisierung von Hunden und schützt sensible Bereiche während der Brutzeiten.
Mobilität & Verkehr
Pfungstadt ist stark durch Verkehrslärm und Schadstoffbelastung betroffen. Straßen-, Schienen- und Luftverkehr wirken sich direkt auf Gesundheit, Sicherheit und Lebensqualität aus. Eine zukunftsfähige Verkehrspolitik muss deshalb den Umweltverbund stärken und den öffentlichen Raum gerechter verteilen.
Unser Ziel ist eine sozial gerechte und umweltverträgliche Verkehrswende mit Vorrang für Fußgänger:innen, Radverkehr und den öffentlichen Personennahverkehr.
- Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit im gesamten Stadtgebiet
Die Stadt hat hier einen unmittelbaren Handlungsspielraum. Tempo 30 erhöht die Verkehrssicherheit – insbesondere für Kinder, ältere Menschen und Radfahrer:innen – reduziert den Lärm und verbessert die Aufenthaltsqualität in Wohngebieten deutlich. - Gleichberechtigung von Fußgänger:innen und Radfahrer:innen und Vorrang an sicherheitsrelevanten Stellen
Verkehrsplanung muss sich am schwächsten Verkehrsteilnehmer orientieren. Durch klare Vorrangregelungen, sichere Querungen und angepasste Verkehrsführung werden Unfälle vermieden und die aktive Mobilität gefördert.
Schaffung von Fahrradstraßen als Ost-West und Nord-Süd-Querung
- Ausbau, Markierung und Vernetzung aller Radwege in und um Pfungstadt
Ein durchgängiges, sicheres Radwegenetz ist Voraussetzung dafür, dass mehr Menschen das Fahrrad im Alltag nutzen. Die Stadt kann durch klare Markierungen, Lückenschlüsse und sichere Kreuzungen unmittelbar zur Verkehrswende beitragen. - Verkehrsberuhigte und attraktive Gestaltung der Eberstädter Straße
Als zentrale innerstädtische Achse hat die Eberstädter Straße großes Potenzial für Aufenthaltsqualität. Verkehrsberuhigende Maßnahmen stärken Fuß- und Radverkehr, während die Ost-West-Querung für Rettungsdienste und Polizei gewährleistet bleibt. - Ausbau und Stärkung eines innerörtlichen und pünktlichen ÖPNV
Ausbau des ÖPNV (Busse, On-Demand-Service) - Car-, Bikesharing-und Mikromobilitäts-Angebote schaffen
Sharing-Angebote reduzieren den Bedarf an privaten Autos und fördern nachhaltige Mobilität. - Durchbindung der Pfungstadtbahn nach Frankfurt und eine bessere regionale Anbindung
Eine direkte, verlässliche Anbindung erhöht die Attraktivität Pfungstadts als Wohn- und Arbeitsort. Sie entlastet gleichzeitig den innerstädtischen Autoverkehr und unterstützt eine nachhaltige Stadtentwicklung. - Verkürzung der Taktzeiten der Pfungstadtbahn auf 30 Minuten
Wir setzen uns für eine verlässliche Pfungstadtbahn ein. Dazu gehört die Einhaltung der Fahrpläne! Die Stadt muss hier gemeinsam mit den zuständigen Stellen auf eine deutliche Verbesserung des Angebots hinwirken. - Ausbau der öffentlichen E-Ladeinfrastruktur an kommunalen Parkplätzen
Der Umstieg auf Elektromobilität scheitert oft an fehlender oder lückenhafter Ladeinfrastruktur. Durch gezielten Ausbau auf städtischen Flächen kann Pfungstadt diesen Wandel unterstützen, ohne zusätzlichen Verkehr zu erzeugen.
Klima- und Umweltschutz, Katastrophenvorsorge, Landschaftsplanung
Klima- und Umweltschutz sind Menschenschutz. Die Folgen des Klimawandels – Hitze, Trockenheit, Starkregen – wirken sich direkt auf Gesundheit, Sicherheit und Lebensqualität in Pfungstadt aus. Kommunales Handeln muss deshalb konsequent an den Zielen des Pariser Klimaabkommens ausgerichtet werden. Ziel ist es, Risiken zu reduzieren, Vorsorge zu treffen und Pfungstadt klimaresilient weiterzuentwickeln. Grundlage dafür ist ein integriertes Ressourcenmanagement für Wasser, Boden und Luft.
Pfungstadt trägt das Label „Klimakommune“. Daraus leitet sich ein klarer Handlungsauftrag ab.
- Entsiegelung und konsequente Begrenzung weiterer Versiegelung
Bodenversiegelung verschärft Hitzeinseln, Hochwassergefahr und den Verlust biologischer Vielfalt. Die Stadt hat hier einen direkten Steuerungshebel über Bebauungspläne, Straßenbau und öffentliche Flächen. Entsiegelung ist eine der wirksamsten kommunalen Klimaanpassungsmaßnahmen. - Energetische Sanierung aller kommunalen Gebäude und Ausbau erneuerbarer Energien
Kommunale Liegenschaften liegen vollständig im Einflussbereich der Stadt. Durch energetische Sanierung sowie konsequente Nutzung von Photovoltaik lassen sich Emissionen senken, Betriebskosten reduzieren und eine Vorbildwirkung für private Eigentümer erzielen. - Förderung privater Solarnutzung durch Beratung und Vernetzung
Viele Maßnahmen im Klimaschutz hängen vom Handeln privater Haushalte ab. Durch kommunale Energieberatung und finanzielle Förderung bei der Umsetzung kann die Stadt diese Entscheidungen erleichtern und beschleunigen. - Katastrophenvorsorge durch Information und Notfall-Infrastruktur
Extremereignisse wie Stromausfälle, Hitzeperioden oder Starkregen erfordern Vorbereitung auf kommunaler Ebene. Feuerwehr und DRK müssen dafür gezielt gestärkt und mit dem notwendigen Budget ausgestattet werden. - Konsequente Umsetzung des Verbots von Schottergärten
Vorgärten haben großen Einfluss auf Mikroklima, Wasserhaushalt und Stadtbild. - Ausbau Grüner Oasen und gezielte Beschattung im Stadtgebiet
Öffentliche Grünflächen, Bäume und Sträucher verbessern das Stadtklima und die Aufenthaltsqualität. Besonders an stark frequentierten Orten leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Hitzeschutz und zur Lebensqualität. - Förderung von Insektenwiesen und biodiversitätsfreundlicher Pflege öffentlicher Flächen
Die Stadt entscheidet über Pflegekonzepte eigener Grünflächen. Durch Blühwiesen und extensive Pflege kann sie unmittelbar zum Arten- und Insektenschutz beitragen. - Aktive Rolle Pfungstadts als Klimakommune
Hier gilt es, Fördermittel zu nutzen, Maßnahmen zu bündeln und Fortschritte transparent zu machen. Klimaschutz braucht klare Zuständigkeiten und überprüfbare Ziele auf kommunaler Ebene. - Klimagerechte und ökologische Waldbewirtschaftung
Der Stadtwald ist ein zentraler Faktor für Klima, Erholung und Biodiversität. Eine nachhaltige Bewirtschaftung schützt gefährdete Bestände wie Malcher- und Klingsackertanne und stellt ökologische Funktionen über kurzfristige Einnahmen. - Förderung der Regenwassernutzung zur Gartenbewässerung
Regenwassernutzung reduziert den Trinkwasserverbrauch und entlastet die Infrastruktur. Die Stadt kann hier durch Information, Beratung und einfache Fördermodelle unterstützen. - Partnerschaftlicher Dialog mit der Landwirtschaft
Umwelt- und Klimaschutz gelingen nur gemeinsam mit den Betrieben vor Ort. Ziel ist die Förderung umweltverträglicher Pflanzenschutzmethoden und der Ausstieg aus Glyphosat und insektenschädlichen Mitteln im Dialog statt durch Konfrontation. - Prüfung einer zentralen Lasershow als Alternative zum Silvesterfeuerwerk
Feuerwerke verursachen Lärm, Feinstaub und Müll. Eine zentrale, emissionsarme Alternative kann Umweltbelastungen reduzieren und gleichzeitig ein gemeinschaftliches Erlebnis für die Stadtgesellschaft schaffen.
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